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Darmspiegelung

Es wurde Ihnen zur Abklärung der Beschwerden eine Spiegelung des Analkanals = Proktokopie empfohlen. Nach Erhalt Ihres Einverständnisses kann diese Untersuchung durchgeführt werden. Bei der Untersuchung wird ein starres Instrument in den Analkanal eingeführt. Unter direkter Sicht können Veränderungen wie Hämorrhoiden, Fissuren, Entzündungen, fibröse Analpolypen ect. festgestellt und bei Bedarf behandelt werden.

Wie ist eine Proktoskopie technisch möglich?

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Über Glasfaserbündel wird Licht in ein starres Gerät gebracht welches die Wand des Analkanals entfaltet. Diese kann dabei genau inspiziert werden. Ähnlich wie bei einer flexiblen Endoskopie können unter anderem Gewebeproben entnommen und Polypen abgetragen werden.

Die wichtigsten Vorteile

Wie bereiten Sie sich auf diese Untersuchung vor?

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1. Die wichtigste Voraussetzung ist eine gute Entleerung des Darms vor jeder Darmuntersuchung.Bei der Proktoskopie genügt ein entleerter Enddarm. Dies ist nach einem spontanen Stuhlgang oder nach einem kleinen Einlauf der Fall. Bitte halten Sie sich genau an die Anweisungen. Je besser Sie vorbereitet sind, desto rascher und aussagekräftiger kann die Untersuchung durchgeführt werden.

2. Informieren Sie uns über die Einnahme etwaiger Medikamente (z.B. zur Blutverdünnung), ev. Allergien auf Medikamete, eine mögliche oder gesicherte Schwangerschaft u.ä., da dies für die Untersuchung von Bedeutung sein kann.

3. Verzichten Sie auf die Mitnahme von Schmuck und Wertgegenständen. Je weniger Sie mithaben, desto weniger können Sie verlegen.

4. Wenden Sie sich an uns, wenn beim Durchlesen dieser Informationsschrift Unklarheiten auftreten sollten.

Wie geht eine Proktoskopie vor sich?

Eine Proktoskopie ist in der Regel völlig schmerzlos (Mit Ausnahme bei vorhandenen Einrissen: Hier behandeln wir die Schleimhaut mit einem Lokalanästhetikum vor, so dass eine oberflächliche Betäubung vorliegt und die Untersuchung erträglich bleibt). Ein Einblasen von Luft entfällt, die Schleimhaut wird durch das Gerät selbst entfaltet. Blähungen nach der Untersuchung treten nicht auf.

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